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Pressemeldung zum Rheinpfalz-Artikel vom 27.12.2001 über den Radweg zwischen Bad Bergzabern und Birkenhördt:
Der BUND Südpfalz ist selbstverständlich für die absolut sinnvolle Infrastruktur eines Radweges zwischen Bad Bergzabern und Birkenhördt. Dieser soll auch gut und ganzjährig befahrbar hergestellt werden.
Hierfür ist jedoch nicht zwingend eine Schwarzdecke notwendig.
Im Sinne des Prozesses von Rio, dem sich die Verbandsgemeinde und die Ortsgemeinde verpflichtet haben, sollte einer weiteren Versiegelung der Landschaft nicht das Wort geredet werden.
"Global denken lokal handeln" heißt das Motto unter dem die Agenda 21 steht.
Nicht etwa das altbekannte und ebenso alberne Motto: ".. sollen wir etwa hier bei uns die Welt retten?"
Das kann nur bedeuten: Weiter so!
Der BUND Südpfalz fragt sich wo eigentlich das Problem liegt?
Es ist kein vernünftiger Grund ersichtlich warum der Radweg dennoch eine Teerdecke erhalten sollte.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass einige der Verantwortlichen vorschnell und unüberlegt eine Entscheidung getroffen haben, von der sie glauben nicht mehr abrücken zu können.
Welch höhere Einsicht veranlasst Herrn Bohrer zu sagen: "das läuft"?; - sollte es etwa Absprachen der politisch Handelnden zu Entscheidungen geben, bevor die Fachbehörden zu einem Ergebnis im Genehmigungsverfahren gelangt sind?
Wäre dies so, müsste man sich natürlich die Fragen nach dem Sinn von teueren Genehmigungsbehörden und Gesetzen stellen, wenn deren Arbeit durch Vorgaben auf politischer Ebene ad absurdum geführt werden.
Hier steht die Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaates und seiner Organe auf dem Spiel.
Kontaktadresse: BUND Regionalbüro Pfalz
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