++ [HOME] ++ [TERMINE] ++[THEMEN] ++ [Verkehr] ++ [Artikel A65/B9] ++

 

10.02.03

 

Rheinübergang Karlsruhe/Wörth: Verkehrsministerium verunsichert

 

Kostengünstigste und ökologischste Variante  öffentlich diskutieren!

Entweder ist das Verkehrsministerium schlechter informiert als der BUND  -  was schon mal vorkommt  - ; oder das Verkehrsministerium spielt nicht mit offenen Karten  -  was auch schon vorgekommen sein soll.

 

Solche Überlegungen tun sich auf angesichts der grimmigen Reaktionen ("Geistervariante", "Verunsicherung", "Unsinn", "Verdrehung von Fakten") auf den jüngsten Vorstoß des BUND zum Thema Rheinübergang. Es spricht einfach Bände, wenn an einem Tag ein ministerieller Pressesprecher die vom BUND favorisierte Brücke eine "Geistervariante" nennt, am Tag darauf aber ein Baudirektor plötzlich dieselbe Variante als ein "vorliegendes Rechenexempel" bezeichnet, dessen Kosten viel zu niedrig angesetzt seien.

Dabei erwähnt der BUND lediglich Fakten, die längst öffentlich zugänglich sind und einem Fachministerium geläufig sein müssten; zu den verfügbaren Quellen zählen im Einzelnen:

 

 

 


Was der BUND will, ist eine Brücke zwischen den Brücken. Diese ist eine machbare und kostengünstige Variante im Zuge der Maßnahmen, die die Brückensanierung erfordert. Sie dient der Aufnahme der vorhandenen Verkehrsströme während der Brückensanierung und soll den befürchteten Verkehrsinfarkt vermeiden. Die prognostizierten Verkehrszuwächse müssen
vernünftigerweise über alternative Verkehrsangebote bewältigt werden.

Was der BUND nicht will, ist die Eröffnung einer neuen Verkehrsquerachse.

Für den BUND steht fest: Er wird absolut kooperativ sein, solange es um das Ziel der Brückensanierung geht, die Eröffnung einer weiteren Verkehrsachse über den Rhein wird er bekämpfen. Beides sind zwei grundsätzlich verschiedene Aspekte, auch wenn sie das Verkehrsministerium miteinander verknüpft.

Nachdenklich stimmt der Umstand, dass dem Verkehrsministerium ausgerechnet die umweltschonendste und offensichtlich kostengünstigste Variante erst durch die ehrenamtlich arbeitenden Vertreter  des BUND über die Presse bekannt geworden zu sein scheint. Wem hat hier also der Vorwurf der Unwissenheit zu gelten?

Dieses unglaubliche Faktum ist die eigentliche Verunsicherung der Öffentlichkeit. Daher lautet die Forderung des BUND:

Heraus mit der Sprache und endlich eine öffentliche und dem Ernst der Sache angemessene Diskussion der machbaren und verantwortbaren Alternativen!

Quelle: BUND Rheinland-Pfalz


Falls Sie Fragen haben, einfach anrufen. 

Kontaktadresse: BUND Regionalbüro Pfalz

oder senden Sie uns ein E-Mail:

[email protected]

++ [HOME] ++ [TERMINE] ++[THEMEN] ++ [Verkehr] ++ [Artikel A65/B9] ++ [oben ]  ++