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14. 07. 2003                                                   

Das Planfeststellungsverfahren für die Wartungshalle für den Airbus 380 hat begonnen.

Auch wenn die Fraport dieses Planfeststellungsverfahren herunterspielt, halten wir es für den Einstieg in den Ausbau des Frankfurter Flughafens.
Denn nur wenn genügend Zubringer-Flugzeuge ausreichend Menschen zum Frankfurter Flughafen bringen, wird der Airbus 380 voll.
Er braucht also eine hohe Zahl an Flugbewegungen, um wirtschaftlich zu arbeiten.
Wir gehen davon aus, dass der Airbus 380 vor allem beim Starten besonders viel Lärm machen wird, da er besonders schwer ist und daher langsamer steigt.

Wir rufen daher dazu auf, gegen den Bau dieser Wartungshalle im Planfeststellungsverfahren Einwände zu erheben!
Jede Einwendung zählt!


Vom 23.06.03 bis zum 22.07.03 werden in Mörfelden-Walldorf, Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach und Frankfurt die Planungsunterlagen zur Wartungshalle ausgelegt. Über alle anderen, von dieser Ausbaumassnahme betroffenen Kommunen wird einfach hinweggegangen, obwohl die negativen Auswirkungen dieses Teils der Flughafenerweiterung auch dort deutlich zu spüren sein werden.

Bis zum 5. August 2003 müssen alle Widersprüche und Einwendungen der BürgerInnen beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt abgegeben sein. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann einen Einwand schicken, egal ob in seiner Kommune die Planungsunterlagen nun ausgelegt werden oder nicht!

Wer jetzt im Planfeststellungsverfahren keine Einwendung erhebt, hat später kein Klagerecht mehr. Ausserdem sind eine Vielzahl von Eingaben auch politischer Ausdruck des Protestes gegen die beabsichtigte Flughafenerweiterung.

Einwendungen - wie geht das?

Ihre Einwendung ist für Sie völlig kostenlos und muss vom Regierungspräsidium Darmstadt ebenfalls kostenlos bearbeitet werden. Einwendungen, die Sie eventuell früher schon gemacht haben, gelten nicht für dieses Verfahren.

Handeln Sie bitte schnell, denn Einwendungen, die nach dem 5.August 2003 beim Regierungspräsidium in Darmstadt eintreffen, werden nicht mehr berücksichtigt.

Selber eine möglichst qualifizierte Einwendung schreiben!

Alle Argumente, die gegen den Bau der Wartungshalle sprechen, können eingebracht werden. Wichtig ist dabei, die persönliche Betroffenheit zu verdeutlichen. Im Behördenjargon heisst das, die Belange müssen durch das Vorhaben berührt werden und die Einwendung muss das Mass der befürchteten Beeinträchtigung erkennen lassen.
Über die Internetseite www.profutura.net besteht die
Möglichkeit, sich für ein persönliches Muster-Einwendungsschreiben anzumelden. Über Nacht wird dann das Einwendungsschreiben erstellt und per E-Mail zugesandt.
Wer wenig Zeit hat, kann eine "Fast-food"-Einwendung unterschreiben. Eine solche Muster-Einwendung liegt bei.
Allerdings gilt es dabei zu bedenken, dass die Einwendung ohne persönliche Ergänzungen nur einen eher symbolischen Charakter hat.
Erst durch Ergänzungen, aus denen Ihre spezifische persönliche Betroffenheit hervorgeht, gewinnt eine solche Einwendung wirklich an Gewicht.

Nicht vergessen:
Jedes volljährige Haushaltsmitglied muss persönlich seinen eigenen Widerspruch unterzeichnen. Eltern können für ihre minderjährigen Kinder die Einsprüche unterschreiben.

Ansprechpartner:
Markus Gröninger,
An der Hechtsheimer Höhe 32, D-55130 Mainz
Tel. d. 069-265-7676, Tel. p. 06131-479026, Fax. d. 069-265-6363,
Email:
[email protected]


Informationen beim BUND-Regionalbüro Pfalz

Fon 06341/381672, Fax: 06341/381673,

E-Mail: [email protected]

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